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Script von Adam L. Stock, vom Webmaster optisch etwas verändert.
Das Konzentrations- und Geduldsspiel «vermutlich 1883 vom französischen Mathematiker Edouard Lucas ausgedacht» besagt, das indische Mönche im grossen Tempel zu Benares einen Turm aus 64 goldenen Lochscheiben von einem Stab auf einen der zwei übrigen Stäbe versetzen müssen. Dabei müsse jede Scheibe einzel versetzt werden, dürfe aber nie auf eine kleinere Scheibe zu liegen kommen. Wenn ihnen das gelungen sei, wäre dies das Ende der Welt.
Bei drei Scheiben müssen mindestens sieben Umlegungen stattfinden bis der Turm auf einem anderen Stab ist. Bei vier Scheiben sind es deren 15, bei 5 Scheiben sind es 31, bei 6 Scheiben 63, bei 7 Scheiben 127, also immer eine Verdoppelung plus 1. Bei 64 Scheiben müssen demnach 18'446'744'073'709'551'615, in Worten «18 Trillionen 446 Billiarden 744 Billionen 073 Milliarden 709 Millionen 551 Tausend und 615» Umlegungen erfolgen bis der Stapel vollständig versetzt ist.
Selbst wenn die Priester im Stande wären, jede Sekunde eine Scheibe umzulegen, würde die Turmversetzung 585 Milliarden Jahre dauern. Erleben wird das aber nie ein Mensch, denn die erloschene Sonne und somit das Ende des Lebens auf unserem Planeten gehört bis dann schon seit etwa 575 Milliarden Jahren ± der Vergangenheit an.
Warum sich das Spiel "Türme von Hanoi" nennt, ist rätselhaft, Hanoi «Vietnam» ist immerhin ca. 2'400 Kilometer «Luftlinie» von Benares «Indien» entfernt.
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